Einer der letzten Inseln der Spiritualität oder Relikt aus dem Mittelalter? Seit tausend Jahren leben in der autarken Mönchsrepublik Athos etwa zweitausend orthodoxe Mönche fern von allem, außer von Gott. Frauen ist die Einreise verboten, die Halbinsel erreicht man nur per Schiff.
Die Mönchsrepublik Athos erstreckt sich als nordöstlichste der drei Halbinseln des griechischen Chalkidiki-Dreizacks in die Ägäis. Sie ist seit dem Jahr 972 politisch eigenständig, steht unter griechischer Verwaltung und stellt für unsere heutige Gesellschaft ein einzigartiges Phänomen dar: Auf der, von alter byzantinischer Tradition geprägten Halbinsel, regieren zwanzig Hauptklöster neben vielen kleinen Mönchsgemeinschaften, angeführt von einem Partriarchen. Die Mönche leben in strenger Askese, in einem engen Tageszyklus zwischen harter Arbeit, Gottesdienst und Meditation.
Dieses Essay ist ein Auszug aus dem Buch „Athos – eine Zeitreise“ und aus dem Fotomagazin „Keyshots“ Nr. 1, erhältlich bei blurb.de  – Direktlink in der Sidebar • This essay is an excerpt from the book „Athos – eine Zeitreise“ and from the photo magazine „Keyshots“ Nr. 1, available at blurb.de – see direct link in the sidebar.
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